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Jenaplan-Pädagogik

ein besonderes Schulkonzept

Skispiele 2026

Die Skispiele 2026 fanden auch heuer wieder auf der Weinebene statt, etwa 1,5 Stunden von unserer Schule entfernt. Die Anreise erfolgte am Morgen gemeinsam mit dem Bus. Für viele Schüler:innen ...

Olympiade und Speedy Gonzales Lauf

Zum zweiten Mal fanden an unserer Schule Anfang Mai die Olympiade und der Speedy Gonzales Lauf statt.  Bei der Olympiade absolvierten die Schülerinnen und Schüler in Teams, die aus Kindern ...

Eislaufausflug in die Grazer Winterwelt

Mit großer Vorfreude machten wir uns heute auf den Weg in die Grazer Winterwelt. Wir drehten unzählige Runden am Eis, das wir zeitweise fast für uns alleine hatten. Es machte ...

Jugendschacholympiade

Lustige Jausengesichter

Blühende Straße

Mobilitätsfest in Andritz

Besuch im Graz-Museum

Wahl des Klassensprechers

Mobilitätsfest Andritz

Am 25.September durften wir beim Mobilitätsfest am Andritzer Hauptplatz dabei sein. Unser Beitrag bestand darin, dass wir mit Straßenmalkreiden die Straße gestalten durften. Wir entschieden uns für Blumenmotive. So entstanden ...

„Ich weiß die Antwort schon, aber was ist eigentlich die Frage?

Lazer Goldberg“ (Both, 2010, S. 93)

In einer Jenaplan -Schule geht es um das Denken, Fühlen, Wollen und Können. Kinder dürfen beobachten, Fragen stellen, wahrnehmen, Meinung äußern, Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen erlernen und auch ihren Bewegungsdrang frei ausleben. Diese Entwicklungsaufgaben definiert Both (2010) als die Ziele des Grundschulunterrichts nach den Strukturen der Jenaplan-Pädagogik (S. 91ff).  Peter Petersen, Pädagoge und Schulreformer seiner Zeit, begründete ein Schulkonzept, welches das Kind in der Mitte trägt. Es darf die Welt nach eigenem Interesse erforschen und erkunden – es wird dabei „ernst genommen“ (Both, 2010, S. 11).

Der Jenaplan umfasst wesentliche Merkmale einer neuen Unterrichtsstruktur – vier Bildungsgrundformen als Basis eines wirklichkeitsnahen Lernens, die Weltorientierung zum Begreifbarmachen der nahen Lebenswelt, die Kinderfrage als Lernmotivator, rhythmisierte Wochenpläne zur Herstellung von Struktur und Ordnung, differenziertes und offenes Unterrichtsgeschehen zur Förderung der Selbständigkeit, Leistungsrückmeldungen als emotionale Bewertungen und schließlich die Einbindung der Elternschaft in die Lebensgemeinschaftsschule, so wie sie Petersen nannte.

Einst als Schulversuch begonnen, ist klar zu erkennen, dass das ganzheitliche offene Schulkonzept von Peter Petersen auch im 21. Jahrhundert dank ambitionierter LehrerInnen, ProfessorInnen und ErziehungswissenschaftlerInnen mit hohem pädagogischem Enthusiasmus gelebt und weiterentwickelt wird.

Jenaplanpädagogik in Österreich

http://www.jenaplan.at

Quelle:

Jacobs, Timo & Herker, Susanne (Hrsg.). (2018). Jenaplan-Pädagogik in Konzeption und Praxis – aktuelle Perspektiven für eine moderne Schule. Ein Werkbuch. Schneider Verlag Hohengehren.

Seitz, O. (Hrsg.). (2010). Jenaplan 21. Schulentwicklung als pädagogisch orientierte Konzeptentwicklung. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.

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